Taiji Theorie
Taijiquan- Worterklärung
Taiji ( 太极 ) steht im Daoismus für das allerhöchste Wirkprinzip 'Dao' ( 道 ) und ist der Ursprung von Yin ( 阴) und Yang (阳).
Yin und Yang findet man z.B. in den Gegensätzen wie voll und leer,
dunkel und hell, Liebe und Hass, Einatmen und Ausatmen, aktiv und
passiv, Leben und Tod.
Quan ( 拳 ) bedeutet "Faust" und steht für die Handform des Taiji.
Taijiquan
könnte man dann wie folgt übersetzen: Durch die Hand Yin und Yang
vereinen und dadurch mit dem Dao, dem allerhöchsten Prinzip, in
Einklang gelangen.
Die Taiji Prinzipien
- Der Kopf wird am Scheitelpunkt von einem unsichtbaren Faden nach oben gezogen
- Die Zunge ist mit dem Gaumendach verbunden
- Schultern entspannen, hängende Ellenbogen
- Oberer Rücken ist leicht gerundet
- Brust ist leicht eingefallen
- Gehöhlt sein der Achseln
- Becken leicht nach vorne kippen, um den unteren Rücken auszurichten
- Unterscheidung von voll und leer
- Ober- und Unterkörper sind miteinander verbunden und folgen einander
- Die einzelnen Bewegungen gehen fließend ineinander über
Die 13 Techniken des Taijiquan
Die 13 Techniken des Taijiquan setzen sich aus den 8 Basistechniken und 5 Bewegungsrichtungen zusammen
8 Basistechniken:
- Peng [ Schützen]
- Lu [ Ziehen]
- Ji [Drücken]
- An [ Stossen]
- Cai [Greifen]
- Lie [Spalten]
- Zhou [Ellenbogen]
- Kao [ Stossen mit der Schulter]
5 Bewegungsrichtungen:
- Jinbu [vorwärts]
- Tuibu [rückwärts]
- Zuogu [nach links]
- Youpan [nach rechts]
- Zhongding [Stabilität des Zentrums]